Simon
Als Maturant des Jahres 2025/26 kann ich sagen, dass die fünf Jahre an der Volleyballakademie St. Pölten für mich viel mehr waren als nur Schule. Es war ein Ort fürs Leben. Man wächst dort nicht nur sportlich und schulisch, sondern auch menschlich extrem zusammen. Das soziale Umfeld war immer sehr besonders – alle waren irgendwie auf einer Wellenlänge, man hat gemeinsam trainiert, gelernt, gelacht und auch schwierige Phasen zusammen durchgestanden.
Sportlich gesehen war die Akademie eine richtig gute Vorbereitung auf das spätere Sportleben. Natürlich steht das Volleyballtraining im Mittelpunkt, aber was mir persönlich am meisten gefallen hat und was ich auch als besonders wichtig empfunden habe, war das Krafttraining. Dadurch entwickelt man sich nicht nur körperlich weiter, sondern lernt auch Disziplin und Durchhaltevermögen.
Der Anfang war ehrlich gesagt nicht immer leicht. Neues Umfeld, Internat, intensive Trainings – da muss man sich zuerst hineinfinden. Aber mit der Zeit wurde genau das zu etwas, worauf man sich gefreut hat. Besonders die letzten Jahre war es jedes Mal schön, wieder ins Internat zu fahren und seine Freunde, Trainer und alle anderen wiederzusehen.
Auch schulisch wurde immer viel Rücksicht auf den sportlichen Aufwand genommen. Die Lehrer hatten Verständnis dafür, dass man viel unterwegs ist oder intensive Trainings- und Spielphasen hat, und man wurde wirklich unterstützt.
Rückblickend würde ich mich jederzeit wieder für diesen Weg entscheiden. Die fünf Jahre an der Volleyballakademie haben mich sportlich, schulisch und vor allem persönlich geprägt.